Bericht von Chantal Sauer (Posaunenchor Westhofen)

Ein Sonntag zwischen Blumen und goldenem Blech

Am 18. 9. 2011 klingelte trotz des Wochenendes mein Wecker schon sehr früh, da ich mich mit meinem Posaunenchor für die Bundesgartenschau angemeldet hatte. Auf dem Weg nach Koblenz hielt unser Bus noch in Ingelheim um unsere Bezirkskollegen einzusammeln. Leicht verspätet kamen wir auf dem Busparkplatz an und jetzt mussten wir uns beeilen, damit wir noch pünktlich zum Gottesdienst in die Festung Ehrenbreitstein kamen. Leider konnten wir nicht mehr Mitspielen, da die ganzen äußeren Plätze belegt waren und wir keine Zeit mehr hatten uns noch in der Mitte einzurichten. Also nahmen wir an dem Gottesdienst teil ohne mit zuspielen. Nach dem Gottesdienst machte ich mit meiner pfälzischen Gruppe einen Treffpunkt aus, da wir später einen gemeinsamen Auftritt hatten.

Danach hatte ich Zeit mich auf der BUGA umzuschauen und die bunte Vielfalt der Blumen zu bestaunen. Um 13.30 Uhr spielte ich mit einem befreundeten Chor, dem Merzhausener Posaunenchor, an der Oberen Seilbahnstation ein kleines Konzert.

Danach fuhr ich mit der Gondel nach unten um meine pfälzischen Freunde zu suchen. Ich traf sie am Deutschen Eck. Wir unterhielten uns als auf einmal jemand von hinten kam und uns fragte ob wir spontan Lust hätten ein paar Lieder zu spielen. Es war ein Teil des befreundeten Posaunenchors. Wir waren sofort auf ihrer Seite und packten unsere Instrumente aus. Da wir aber im direkten Anschluss ein Konzert mit dem pfälzischen Jugendposaunenchor hatten, konnten wir leider nur zwei Stücke mitspielen. Wir begaben uns zu unserem Auftrittsort, wegen des großen Publikums waren wir so motiviert, dass wir überpünktlich anfingen. Nachdem Konzert hatten wir große Fans, die unbedingt eine Zugabe wollten, es waren mal wieder die Merzhausener.

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich noch mit meinen Freunden um Neuigkeiten auszutauschen. Die Rheingondel beförderte uns mit einem sehr schönen Ausblick wieder hoch auf die Festung. Dort angekommen nahmen wir in den vorderen Reihen platz um die Serenade mitspielen zu können. Es war eine wunderschöne Stunde. Jetzt war der übergreifende Posaunentag leider auch schon wieder vorbei. Nachdem ich mich von meinen Freunden verabschiedet hatte, suchte ich meinen Heimatchor auf, um wieder nach Hause zu fahren. Nach einer langen und lustigen Heimfahrt fiel ich abends todmüde in mein Bett.

Ich denke, ich spreche im Namen meiner Mitbläser, wenn ich sage, es war ein sehr schöner, gelungener und länderübergreifender Posaunentag. Auch im Namen meiner Kollegen möchte ich mich bei den Organisatoren herzlich bedanken für den wundervollen Sonntag und ich hoffe, dass es in ein paar Jahren wieder einen länderübergreifenden Posaunentag geben wird.

Chantal Sauer
Posaunenchor Westhofen (Posaunenwerk EKHN)

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